1. Mai

Der erste Mai,

Kampftag der Arbeiter*innen. Entstanden aus den Arbeitskämpfen des sogenannten Heymarket Riots Ende des 18. Jhd. In den USA wird der Tag heute International als Kampftag begangen.
Wir gehen heute als Handwerker*innen in unterschiedlichen Städten Deutschlands auf die Straße. Wir gedenken allen arbeitskämpfenden Menschen und stehen in Solidarität an ihrer Seite.
Wir gehen heute aber auch gegen die Angriffe der Türkei auf die Straße. Die Türkei greift seit einer Woche die Selbstorganisierung im Kandil, Şengal und der demokratischen Konföderation Nordsyrien an. Durch diese Angriffe, vor allem auf Radiostationen wird versucht die freie Presse Mundtod zu machen. Weiter greift die Türkei gezielt Stützpunkte der Volksverteidigungseinheiten an. Durch diese Angriffe unterstützt die Türkei direkt den sog. Islamischen Staat. Aber die Angriffe gelten nicht allein der Infrastruktur von Selbstverteidigung und Presse sondern  der Bevölkerung der demokratischen Konföderation Nordsyrien.
Wir halten diesen Bestrebungen den gemeinschaftlichen Aufbau sowie grenzenlose Solidarität entgegen. Lasst uns auf allen Ebenen Widerstand gegen solch eine Politik leisten.

Unterstützt: #NoFlyZone4Rojava

News

Als überwiegend Handwerker und Handwerkerinnen planen wir seit Sommer 2015 eine kollektiv Baustelle in Rojava, dem nördlichsten Teil Syriens. Mit der Stiftung WJAR (Stiftung der freien Frau in Rojava) möchten wir im Rahmen einer Kollektivbaustelle den Bau eines Hauses für Waisenkinder umsetzen und benötigen dafür eure Unterstützung.

Avahî

Hallo Freundinnen und Freunde, Neugierige & Interessierte

In Syrien tobt seit einigen Jahren ein heftiger Bürgerkrieg. Der forderte und fordert in der Zivilbevölkerung unzählige Opfer, Schätzungen gehen von etwa 400.000 Toten seit Frühjahr 2011 aus. Bereits im Juli 2015 überstieg die Zahl der Flüchtlinge, die das Land verlassen hatten, die Vier-Millionen-Grenze, dazu kamen laut UN-Flüchtlingshilfswerks bereits damals »mindestens 7,6 Millionen« Menschen, die innerhalb Syriens vertrieben worden waren, Wohnhäuser und Infrastruktur wurden zum Teil komplett zerstört. Am Rande dieses Bürgerkrieges gelang es der Bevölkerung in Nordsyrien im Sommer 2012 eine regionale Selbstverwaltung auszurufen: Rojava. Der Name bezeichnet die Region in Nordsyrien mit einem überwiegenden Anteil kurdischer Bevölkerung. Trotzdem prägt eine große Vielfalt von Sprachen und Kulturen den Alltag. Hinzu kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Religionen.

Im Zentrum des gesellschaftlichen Experiments in Rojava, das sich „Demokratischer Konföderalismus“ nennt, steht die direkte Selbstorganisierung der Bevölkerung in Kommunen, gemeint sind Nachbarschaftsgemeinschaften (auch Dörfer oder Stadtteile), die sich über gemeinschaftliche Versammlungen um die konkreten Probleme des Lebens kümmern, wie Strom und Wasserversorgung bis hin zu sozialen und juristischen Fragen.
Die Partizipation aller ethnischen und religiösen Gruppen in politischen Entscheidungsfindungen steht im Mittelpunkt, ebenso wie ökologische Nachhaltigkeit und die Gleichberechtigung der Frauen. Continue reading

Spendenaufruf

Bitte Spenden an:

Kurdistan Hilfe e.V.
Hamburger Sparkasse
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BIC: HASPDEHHXXX
Stichwort: construction

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