Avahî…

… ist ein kurdisches Wort.

… es bedeutet etwas Bauen oder Baustelle

Wir…

… sind eine Gruppe von Personen die sich zusammengefunden haben um Bauprojekte in der Demokratischen Föderation Nordsyrien/ Rojava zu finanzieren, planen und kollektiv umzusetzen.

… sind überwiegend Handwerker*innen welche solidarische Unterstützung für das kommunalistische Projekt des Demokratischen Konföderalismus in der leisten.

… arbeiten seit Sommer 2015 an einem Konzept für den Bau eines Gemeinschaftshauses bzw. eines Gebäudes, das der Allgemeinheit von Nutzen sein soll.

… werden nun mit unserer Kooperationspartnerin WJAR  (Stiftung der freien Frau Rojava) den Bau einer Poliklinik beginnen.

… werden den ersten Teilabschnitt, eine Arztpraxis innerhalb der Poliklinik dieses Jahr beginnen.

Wie?

* Die Baustelle wird auf fachlich-baulicher Ebene aber auch auf politisch-kollektiver Ebene stattfinden. Wir sind Menschen die wie die Freund*innen vor Ort für die Idee einer befreiten und gleichberechtigten Gesellschaft einstehen und an der Umsetzung diese Idee mitwirken.

* Um unsere Infrastruktur so gut es geht selber stellen zu können werden wir neben Handwerker*innen, auch Übersetzer*innen, ärztliche Unterstützung und Küchenkräfte etc. dabei haben.

Die Idee

Wir verstehen uns als Menschen die ihren Beitrag dazu leisten, dass alternative Formen des Zusammenlebens, des solidarischen und ökologischen Handelns sowie libertärer Gesellschaftsstrukturen Verbreitung finden. Diese Ideen wollen wir im Kontext unserer Baustelle, der Bauplanung und der Öffentlichkeitsarbeit, einer breiteren Masse an Menschen zugänglich machen.
Die Theorie und Praxis eines kommunalistischen Gesellschaftsmodells, nach dessen Vorbild sich der Demokratische Konföderalismus entwickelt hat, ist die Theorie einer Gesellschaftsordnung welche auf den anarchistischen Theoretiker Murray Bookchin zurück zu führen ist. Diese Form der gesellschaftlichen Organisierung sollte nicht nur als Idee für eine „kleine Region“ verstanden werden. Wir können von dem Modell lernen, unsere Ideen einbringen und dieses erweitern.
Unsere Baustelle soll uns sowie die Menschen vor Ort theoretisch sowie praktisch voranbringen. Unserem Anspruch an Nachhaltigkeit folgend hoffen wir weiter, dass dieses Vorhaben ein Modell für zukünftige Projekte sein kann. Wir dokumentieren die Entwicklung und Umsetzung des Bauprojekts und stellen unsere Erfahrungen anderen Initiativen zu Verfügung um zukünftige Planungen zu erleichtern.


Kooperation mit WJAR

Wir arbeiten mit WJAR (Weqfa Jina Azad A Rojava), der Stiftung freier Frauen Rojava zusammen, welche den Aufbau von Kindergärten, Vorschulen, Gesundheitszentren und Bildungseinrichtungen sowie Kooperativen für Frauen unterstützt. Die 2014 gegründete Stiftung ist unser Kontakt zur Frauenbewegung und Partnerin in der Planung und Umsetzung von Bauprojekten in der Demokratischen Föderation Nordsyrien/ Rojava

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Mehr zur Arbeit der Stiftung könnt ihr in einem Artikel des Kurdistan Report hier lesen


Wir arbeiten darüber hinaus mit der Kurdistan Hilfe e.V in Hamburg zusammen. Sie arbeiten seit 1992 als gemeinnütziger Verein zum Thema Kurdistan.