Zeitungsartikel

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In einigen Zeitungen sind Artikel über unser Bauprojekt erschienen. So auch in der aktuellen Tierra y Libertad und in der Zeitung Contraste.

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Veranstaltungsreihe März

Die Veranstaltungen am 04.03 im „Libertären Zentrum Magdeburg“, am 12.03 im „Allerweltshaus Köln e.V“., am 13.03 im Buchladen „Le Sabot“ Bonn und am 14.03 in der „Butze“ in Düsseldorf waren gut Besucht. Danke für das Interesse und die Unterstützung.

Unser Dank geht an die Veranstaltungsplätze, den Jugendclub Courage Köln, WJAR, dem Kölner Hochschulradio und vor allem an die unterstützenden Einzelpersonen. Danke für die gute Zusammenarbeit, den Austausch und die Möglichkeit euch kennenzulernen.

Radiobeitrag: Demokratischer Konföderalismus in Rojava; die Arbeit der Stiftung WJAR und Avahî

Radiobeitrag: Kölner Hochschulradio – Kölncampus 16.03.17 Sendung „Blickwechsel“
Autorin: Annette Steffny

Start der Veranstaltungsreihe/ Angriffe auf Şengal

Mit der gestrigen Veranstaltung im LIZ in Magdeburg begannen wir unsere
erste kleine Infotour zu unserem Bauprojekt. Der Vortrag war gut besucht, unsere Kooperationspartnerin, die Stiftung WJAR hat ihre Arbeit in der Region vorgestellt, gefolgt von einer ausführlichen Erläuterung zum Stand unseres Projektes.

Besonders gefreut hat uns, die Anwesenheit eines lokalen Vertreters der
PYD (Partiya Yekitîya Demokrat, dt. „Partei der Demokratischen Union“).
Dieser stellte zum Anfang in einem kurzen Input die aktuelle Situation
in Nordsyrien und dem Şengalgebirge im Irak da.

Dabei kam er selbstverständlich auch auf die Angriffe vom 3. März durch
PDK-Peschmerga auf Selbstverteidigungseinheiten in Şengal zu sprechen.
Während bisher „nur nichts Gutes“ von Barzani zu erwarten war, ist nach
der Isolation Rojavas durch die Schließung der Grenze und der
unrühmlichen Rolle der Regierung der KRG (Kurdistan Regional Government,
dt. Autonome Region Kurdistan) in Zusammenhang mit dem drohenden Genozid
in Şengal durch den IS, nun die Tatsache, dass von dieser Seite aktiv
gegen die Selbstverteidigungskräfte in Sengal vorgegangen wird, ein
unglaublicher Höhepunkt in diesem Konflikt erreicht.

Im Jahr 2014 wurde in Deutschland noch debattiert welches die „guten
Kurd*innen“ und welches die „schlechten Kurd*innen“ seien, welche mit
Waffen ausgestattet werden können. Die PKK und die YPG/YPJ wurden in der
Diskussion gebrandmarkt, während in den PDK-Peschmerga
unterstützenswerte Alliierte gegen den IS gesehen wurden. Diese wurden
massiv mit deutscher Rüstungstechnologie ausgestattet und mit Ausbildung
durch die Bundeswehr bedacht.

Seit Herbst 2014 hat Deutschland bereits über 24.000 G3 und G36-Gewehre,
8000 Pistolen, 50 schwere Maschinengewehre, 300 panzerbrechende
„Milan“-Raketen, 400 Stück Panzerfaust 3, 10.000 Handgranaten, 6
Millionen Schuss Munition, sowie 20 gepanzerte Fahrzeuge vom Typ „Dingo“
geliefert.
Nun werden eben auch diese Waffen von Kurd*innen gegen Kurd*innen, dem
Grunde nach durch die Barzani-Regierung gegen die eigene Bevölkerung,
eingesetzt und der durch die PKK und YPG/YPJ unter erheblicher Gefahr
abgewehrte Genozid an den Yeziden, wird nun von den Anhängern Barzanis
angegangen.

Wir verurteilen diese Angriffe. Solidarität mit Şengal !

Weitere Infos bei der Informationsstelle Kurdistan:

Bewaffnete Angriffe auf Sengal


ÊzîdîPress:

Shingal: Peschmerga töten Êzîden mit deutschen Waffen

Weitere Veranstaltungen

Veranstaltungen


Spendenzwischenstand

Ganz herzlichen Dank an Alle die uns bisher unterstützt haben. Wir haben schon über 25.000€ als Spenden erhalten, das heißt über die Hälfte des geplanten Betrages den wir mit nach Nordsyrien für die Baustelle mit der Stiftung der freien Frauen Rojavas

Workshop

Workshop im Rahmen der
Mitgliederversammlung des Mietshäuser Syndikats

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Mietshäuser Syndikats, wurde von Avahî – Solidarity Construction Rojava ein Workshop zur Umsetzung einer Kollektivbaustelle in Rojava gehalten. Neben inhaltlichem Input zur Region Rojava, den politischen Hintergründen wurde über die Arbeit der Stiftung freier Frauen Rojavas berichtet sowie über Formen kollektiver Baustellenorganisation diskutiert. Continue reading

News

Als überwiegend Handwerker und Handwerkerinnen planen wir seit Sommer 2015 eine kollektiv Baustelle in Rojava, dem nördlichsten Teil Syriens. Mit der Stiftung WJAR (Stiftung der freien Frau in Rojava) möchten wir im Rahmen einer Kollektivbaustelle den Bau eines Hauses für Waisenkinder umsetzen und benötigen dafür eure Unterstützung.

Avahî

Hallo Freundinnen und Freunde, Neugierige & Interessierte

In Syrien tobt seit einigen Jahren ein heftiger Bürgerkrieg. Der forderte und fordert in der Zivilbevölkerung unzählige Opfer, Schätzungen gehen von etwa 400.000 Toten seit Frühjahr 2011 aus. Bereits im Juli 2015 überstieg die Zahl der Flüchtlinge, die das Land verlassen hatten, die Vier-Millionen-Grenze, dazu kamen laut UN-Flüchtlingshilfswerks bereits damals »mindestens 7,6 Millionen« Menschen, die innerhalb Syriens vertrieben worden waren, Wohnhäuser und Infrastruktur wurden zum Teil komplett zerstört. Am Rande dieses Bürgerkrieges gelang es der Bevölkerung in Nordsyrien im Sommer 2012 eine regionale Selbstverwaltung auszurufen: Rojava. Der Name bezeichnet die Region in Nordsyrien mit einem überwiegenden Anteil kurdischer Bevölkerung. Trotzdem prägt eine große Vielfalt von Sprachen und Kulturen den Alltag. Hinzu kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Religionen.

Im Zentrum des gesellschaftlichen Experiments in Rojava, das sich „Demokratischer Konföderalismus“ nennt, steht die direkte Selbstorganisierung der Bevölkerung in Kommunen, gemeint sind Nachbarschaftsgemeinschaften (auch Dörfer oder Stadtteile), die sich über gemeinschaftliche Versammlungen um die konkreten Probleme des Lebens kümmern, wie Strom und Wasserversorgung bis hin zu sozialen und juristischen Fragen.
Die Partizipation aller ethnischen und religiösen Gruppen in politischen Entscheidungsfindungen steht im Mittelpunkt, ebenso wie ökologische Nachhaltigkeit und die Gleichberechtigung der Frauen. Continue reading

Auftakt Veranstaltung

Fusion Festival 2016

Die Fusion ist das meistbesuchte Festival Deutschlands, welches sowohl musikalische, künstlerische sowie politische Ansprüche pflegt. Mit bis zu 80.000 Besucher*innen feiert die Fusion nun ihr 20 – jähriges Jubiläum und ist mittlerweile international bekannt. Durch die vielseitige Ausrichtung sie es ein Ort zum feiern sowie des Austausches, Lernens und der politischen Bildung. Einer der Orte welcher sich während dem Festival der politischen und sozialen Bildung verschrieben hat ist die Oase.

Fusion5 Continue reading

Spendenaufruf

Bitte Spenden an:

Kurdistan Hilfe e.V.
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE40200505501049222704
BIC: HASPDEHHXXX
Stichwort: construction

Spendenquittungen werden Ende des Jahres ausgestellt wenn du deine Adresse im Verwendungszweck angibst

Unseren aktuellen Flyer findet ihr hier

Flyerübersicht