Dear Friends and Supporters

we need your support for our project of a collective construction site in Rojava. The backing of a broad civic public is essential for us. If you would like to show your solidarity with avahi please sign here individually, as group or organization. Signatories will be listed as supporters on our website.

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Vorbereitungstreffen

Das letzte Wochenende haben wir gemeinsam das zweite Vorbereitungstreffen für die Kollektivbaustelle der Poliklinik durchgeführt.
Zwei Tage haben wir über unterschiedliche Themen diskutiert. Wie wollen wir die kollektive Baustelle organisieren, was braucht es um kollektiv zu Leben, wie kann Weiterbildung und der Austausch von Wissen realisiert werden, welches Bauvolumen ist machbar und in welchem Zeitrahmen, was werden die Bauphasen sein und was sind andere für das Projekt essentielle Bereiche?
Die unterschiedlichen Schwerpunkte welche sich in der vergangenen zweijährigen Planungsphase entwickelt haben, konnten auf viele Schultern verteilt werden, so dass ein kollektives Gefüge entsteht. Sowohl im Plenum als auch im gemeinschaftlichen Zusammenleben haben sich die Grundideen des Projekt manifestiert. Alle Menschen haben sich auf unterschiedlichen Ebenen eingebracht und sich in die Planung eingearbeitet.
Der Wunsch welcher sich über die Zeit der Projektentwicklung ergab, eine gemischt geschlechtliche Gruppe zu bilden, konnte realisiert werden.
Wir danken allen die es Möglich gemacht haben, dass wir an diesem Punkt der Planung angelangt sind. Vor allem danken wir allen Spender*innen und all jenen die das Projekt avahi in unterschiedlicher weise unterstützt haben. Wir freuen uns WJAR (Stiftung der Freien Frau Rojava) in den letzten Jahren als Kooperationspartnerin und Freundin gefunden zu haben. Wir haben eine Idee entwickelt um gemeinsam voran zu schreiten um für eine solidarisches Miteinander einzustehen.

Veranstaltung

Korrektur: Die Veranstaltung in Chemnitz findet am 23.Mai statt, in Dresden am 24.Mai!

Infoveranstaltung
Kollektivbaustelle für die Frauenbewegung in Rojava / Nordsyrien

23. Mai 2017 * 18 Uhr * Rothaus/ Chemnitz (Lohstraße 2)

24. Mai 2017 * 20 Uhr * Heart Break/ Dresden (Rudolf-Leonard Str.4)

In der Veranstaltung berichten wir von der aktuellen politischen Situation, sowie den wachsenden basisdemokratischen Gesellschaftsstrukturen in Rojava. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Organisierung der Frauenbewegung. Wir geben einen Einblick in die Gesundheits- und Bildungsprojekte für Frauen & Kinder der Stiftung in Nordsyrien und stellen die geplante solidarische Kollektivbaustelle Avahî vor.

VAFlyerChemnitz

Why #NoFlyZone4Rojava?


When the Syrian people rose against the regime, the most basic demands were highly legitimate demands, such as freedom and respect for human rights. However, with the intervention of the regional and international powers to the Syrian revolution, these demands and objectives were diverted from their main aim. With the radical groups, Syria has been dragged into a civil war, with violence based on the rapidly developing military background.

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1. Mai

Der erste Mai,

Kampftag der Arbeiter*innen. Entstanden aus den Arbeitskämpfen des sogenannten Heymarket Riots Ende des 18. Jhd. In den USA wird der Tag heute International als Kampftag begangen.
Wir gehen heute als Handwerker*innen in unterschiedlichen Städten Deutschlands auf die Straße. Wir gedenken allen arbeitskämpfenden Menschen und stehen in Solidarität an ihrer Seite.
Wir gehen heute aber auch gegen die Angriffe der Türkei auf die Straße. Die Türkei greift seit einer Woche die Selbstorganisierung im Kandil, Şengal und der demokratischen Konföderation Nordsyrien an. Durch diese Angriffe, vor allem auf Radiostationen wird versucht die freie Presse Mundtod zu machen. Weiter greift die Türkei gezielt Stützpunkte der Volksverteidigungseinheiten an. Durch diese Angriffe unterstützt die Türkei direkt den sog. Islamischen Staat. Aber die Angriffe gelten nicht allein der Infrastruktur von Selbstverteidigung und Presse sondern  der Bevölkerung der demokratischen Konföderation Nordsyrien.
Wir halten diesen Bestrebungen den gemeinschaftlichen Aufbau sowie grenzenlose Solidarität entgegen. Lasst uns auf allen Ebenen Widerstand gegen solch eine Politik leisten.

Unterstützt: #NoFlyZone4Rojava

Veranstaltungsreihe März

Die Veranstaltungen am 04.03 im „Libertären Zentrum Magdeburg“, am 12.03 im „Allerweltshaus Köln e.V“., am 13.03 im Buchladen „Le Sabot“ Bonn und am 14.03 in der „Butze“ in Düsseldorf waren gut Besucht. Danke für das Interesse und die Unterstützung.

Unser Dank geht an die Veranstaltungsplätze, den Jugendclub Courage Köln, WJAR, dem Kölner Hochschulradio und vor allem an die unterstützenden Einzelpersonen. Danke für die gute Zusammenarbeit, den Austausch und die Möglichkeit euch kennenzulernen.

Radiobeitrag: Demokratischer Konföderalismus in Rojava; die Arbeit der Stiftung WJAR und Avahî

Radiobeitrag: Kölner Hochschulradio – Kölncampus 16.03.17 Sendung “Blickwechsel“
Autorin: Annette Steffny

Start der Veranstaltungsreihe/ Angriffe auf Şengal

Mit der gestrigen Veranstaltung im LIZ in Magdeburg begannen wir unsere
erste kleine Infotour zu unserem Bauprojekt. Der Vortrag war gut besucht, unsere Kooperationspartnerin, die Stiftung WJAR hat ihre Arbeit in der Region vorgestellt, gefolgt von einer ausführlichen Erläuterung zum Stand unseres Projektes.

Besonders gefreut hat uns, die Anwesenheit eines lokalen Vertreters der
PYD (Partiya Yekitîya Demokrat, dt. „Partei der Demokratischen Union“).
Dieser stellte zum Anfang in einem kurzen Input die aktuelle Situation
in Nordsyrien und dem Şengalgebirge im Irak da.

Dabei kam er selbstverständlich auch auf die Angriffe vom 3. März durch
PDK-Peschmerga auf Selbstverteidigungseinheiten in Şengal zu sprechen.
Während bisher „nur nichts Gutes“ von Barzani zu erwarten war, ist nach
der Isolation Rojavas durch die Schließung der Grenze und der
unrühmlichen Rolle der Regierung der KRG (Kurdistan Regional Government,
dt. Autonome Region Kurdistan) in Zusammenhang mit dem drohenden Genozid
in Şengal durch den IS, nun die Tatsache, dass von dieser Seite aktiv
gegen die Selbstverteidigungskräfte in Sengal vorgegangen wird, ein
unglaublicher Höhepunkt in diesem Konflikt erreicht.

Im Jahr 2014 wurde in Deutschland noch debattiert welches die „guten
Kurd*innen“ und welches die „schlechten Kurd*innen“ seien, welche mit
Waffen ausgestattet werden können. Die PKK und die YPG/YPJ wurden in der
Diskussion gebrandmarkt, während in den PDK-Peschmerga
unterstützenswerte Alliierte gegen den IS gesehen wurden. Diese wurden
massiv mit deutscher Rüstungstechnologie ausgestattet und mit Ausbildung
durch die Bundeswehr bedacht.

Seit Herbst 2014 hat Deutschland bereits über 24.000 G3 und G36-Gewehre,
8000 Pistolen, 50 schwere Maschinengewehre, 300 panzerbrechende
“Milan”-Raketen, 400 Stück Panzerfaust 3, 10.000 Handgranaten, 6
Millionen Schuss Munition, sowie 20 gepanzerte Fahrzeuge vom Typ “Dingo”
geliefert.
Nun werden eben auch diese Waffen von Kurd*innen gegen Kurd*innen, dem
Grunde nach durch die Barzani-Regierung gegen die eigene Bevölkerung,
eingesetzt und der durch die PKK und YPG/YPJ unter erheblicher Gefahr
abgewehrte Genozid an den Yeziden, wird nun von den Anhängern Barzanis
angegangen.

Wir verurteilen diese Angriffe. Solidarität mit Şengal !

Weitere Infos bei der Informationsstelle Kurdistan:

Bewaffnete Angriffe auf Sengal


ÊzîdîPress:

Shingal: Peschmerga töten Êzîden mit deutschen Waffen

Weitere Veranstaltungen

Veranstaltungen


Spendenzwischenstand

Ganz herzlichen Dank an Alle die uns bisher unterstützt haben. Wir haben schon über 25.000€ als Spenden erhalten, das heißt über die Hälfte des geplanten Betrages den wir mit nach Nordsyrien für die Baustelle mit der Stiftung der freien Frauen Rojavas