Ende letzten Jahres haben wir dem Zentrum mehrere Tausend Euro Spenden überbracht – denn nachdem 2024 wenig gespendet wurde, kam im letzten halben Jahr wieder einiges zusammen! Die Arbeit im Zentrum floriert buchstäblich. Von den Geldern, die wir 2023 überbrachten wurde der Garten erweitert. Unter anderem werden folgende Pflanzen angebaut:
Neben persönlicher Empfehlung und nachbarschaftlichem Kontakt werden auch von den Kliniken Patient*innen überwiesen. Die naturheilkundliche Behandlung kann die überlebenswichige Arbeit der Kliniken nicht ersetzen – aber gut ergänzen.
Unsere Spendenüberbringerin kam selbst in fachkundliche Behandlung: Starker Juckreiz von diffusen Stichen konnte mit dem aus Deutschland mitgebrachten Mittel kaum gelindert werden. Doch im Zentrum wusste man gleich: Es sind Stiche der lokalen Sandfliege, die Kapsel mit Kräuterextrakten brachte schnell Linderung.
Neben der kontinuierlichen Behandlung von Patient*innen, ist das Zentrum ein wichtiger Ort der Bildung geworden. Es werden Seminare für die lokale Gesellschaft angeboten: Im Oktober gab es zum Beispiel Kurse zur Brustkrebsvorsorge, denn es werden steigende Fallzahlen beobachtet.
Des weiteren gibt es Zusammenarbeit mit den Akademien: Student*innen der Landwirtschaft kommen ins Zentrum um sich über den Anbau und die Nutzung von Heilpflanzen zu informieren, damit das alte gesellschaftliche Wissen, das die Themen Agrikultur und Gesundheit vereint, auch im akademischen Bereich Einzug hält. Im Naturheilzentrum wird mit den Patient*innen eine für ihr Leiden adäquate Behandlung zusammengestellt, die Rezeptur wird an die Uni gegeben, dort werden die Pflanzenextrakte auf ihre Inhaltsstoffe geprüft. Die Wirksamkeit wird mit den Patient*innen geprüft. Die Daten sollen die Wirksamkeit bestimmter Heilpflanzen auf die spezifischen Inhaltsstoffe zurückführen, die noch nicht in allen Fällen biologisch erforscht ist.
Wir möchten allen Spender*innen danken, die das Naturheilzentrum unterstützen. Es sind seit der letzten Übergabe wieder einige Spenden zusammengekommen. Wir bemühen uns um eine baldige Übergabe. Außerdem möchten wir gerade jetzt auf die wichtige Arbeit der Stiftung der Freien Frau Syriens WJAS verweisen: Sie leisten angesichts der aktuellen Situation unfassbar wichtige Arbeit, unterstützen die vielen Vertriebenen und haben einen besonderen Fokus auf die Frauen und Kinder.


